Gemeinsam Geburtshilfe weiterentwickeln

Maßnahmen am „Runden Tischs zur Situation der Geburtshilfe in Baden-Württemberg“ beschlossen

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Bei ihrer jüngsten Sitzung haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des „Runden Tischs zur Situation der Geburtshilfe in Baden-Württemberg“ entscheidende Maßnahmen beschlossen, die die Situation von Schwangeren, Gebärenden und Wöchnerinnen im Land verbessern sollen.

Dies teilte Staatssekretärin Bärbl Mielich am 17. Mai in Stuttgart mit. Frauenärzte und Hebammen sollen künftig noch enger zusammenarbeiten, außerdem sollen lokale Gesundheitszentren mit Schwerpunkt auf die Versorgung von Schwangeren, Gebärenden und Wöchnerinnen eingerichtet und die Arbeitsbedingungen in der Geburtshilfe in den Kliniken mitarbeiter- und familienfreundlicher gestaltet werden.

„Ich freue mich, dass alle Teilnehmenden des Runden Tischs an einem Strang ziehen, um die hohe Versorgungs-Qualität von schwangeren Frauen im Land zu erhalten und weiter auszubauen. Obwohl wir insgesamt ein hohes Niveau in der Betreuung von Schwangeren haben, gab es in den vergangenen Jahren hier und da Engpässe in der Versorgungslandschaft. Aus diesem Grund wollen wir nun alle gemeinsam die Geburtshilfe zukunftsfest weiterentwickeln“, sagte Staatssekretärin Mielich.

Zentraler Ansatzpunkt sei die gezielte Zusammenarbeit aller in der Geburtshilfe tätigen Akteure sowie eine Stärkung der Selbstbestimmung der Schwangeren und Gebärenden. Zweiter wichtiger Beschluss des Runden Tischs ist die Errichtung lokaler Gesundheitszentren mit dem Schwerpunkt auf die Versorgung von Schwangeren, Gebärenden und Wöchnerinnen. Diese sollen eine multiprofessionelle und integrierte Betreuung der Schwangeren und Gebärenden ermöglichen. Darüber hinaus sprachen sich die Mitglieder des Runden Tischs für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Geburtshilfe aus. „Wir brauchen mitarbeiter- und familienfreundliche Bedingungen in der Geburtshilfe in den Kliniken“, betonte die Staatssekretärin.