Nachbericht

Mannheimer Kindergartenkinder erkundeten Baustelle

Rampe ins Neckarvorland

Foto: (c) Stadt Mannheim - Volker Jurkat erklärt den Kindern wie der Asphalt eingebaut wird

Die Arbeiter auf der Baustelle zur Neckarvorlandrampe an der Mannheimer Dammstraße bekamen vor kurzem Verstärkung. Die Gruppen aus den Kinderhäusern Kleine Riedstraße, Elfenstraße, St. Michael und Alphörnchen erhielten eine exklusive Führung über den Fortschritt der Arbeiten. Teamleiter Volker Jurkat vom Fachbereich Tiefbau und Projektleiterin Christiane Klier erklärten den Kindern geduldig, wie die Rampe ins Neckarvorland entsteht und wie der Neubau den Stadtteil aufwerten soll.

„Warum ist der Asphalt schwarz?“

eine der jungen Besucherinnen der Baustelle wollte es ganz genau wissen. Volker Jurkat blieb auch diese Antwort nicht schuldig:

„Das liegt am Bitumen. Bitumen ist der Kleber, der die Steine und den Sand zusammenhält. Und der ist eben schwarz.“

Gemeinsam mit Christiane Klier beantwortete er alle Fragen, verwies auf die Besonderheiten des leicht schrägen Weges.

„Wir haben einen Wasserspeicher eingegraben, der das Regenwasser aufsammelt. Das wird nicht in die Kanalisation eingeleitet, sondern versickert direkt im Neckarvorland, sodass die Bäume und Pflanzen wieder Wasser zum Trinken erhalten.“

Das werden bald sogar noch mehr Bäume, verrieten die beiden Baufachleute: „Nach Abschluss der Bauarbeiten wird der Hang nicht nur wieder begrünt, sondern wir pflanzen im gesamten Bereich auch 20 neue Bäume“, so Klier. dem Wunschzettel des Stadtteils. Und das nicht alleine als eine Aufwertung der Neckarwiesen und einem leichteren Zugang zur 2010 eingeweihten Flachwasserzone Emma-Weihrauch-Bucht zwischen Alphornstraße und Diesterwegstraße.

„Mit einem geringen Gefälle von durchgängig rund drei Prozent und einer Breite von 2,5Meter ist der Weg an den Neckar vielseitig nutzbar.”