Kinder-Uni im Technoseum

Schule für Sterngucker

ISS010-E-18585 (24 February 2005) --- A full moon is visible in this view above Earth’s horizon and airglow, photographed by an Expedition 10 crewmember on the International Space Station (ISS).

Tagsüber kochend heiß und nachts bitterkalt: Die Temperaturen auf dem Mond liegen zwischen +130 und -160 Grad Celsius, denn eine Atmosphäre so wie auf der Erde, die uns vor der Strahlung der Sonne und der Kälte des Alls schützt, gibt es nicht. Dies und noch weitere Fakten rund um den Erdtrabanten erklärt am Samstag, 1. Juni, um 14 Uhr Prof. Dr. Harald Hiesinger bei der Kinder-Uni im Technoseum.

Die Veranstaltung richtet sich an angehende Astronominnen und Astronomen zwischen acht und zwölf Jahren und dauert etwa 60 Minuten, Einlass ist ab 13.30 Uhr. Pro Teilnehmer kostet der Eintritt 2 Euro zzgl. Gebühren; ein Museumsbesuch ist im Preis mit inbegriffen. Erwachsene zahlen den regulären Eintrittspreis ins Haus und können während der Vorlesung zum Beispiel die Dauerausstellung erkunden oder der Sonderausstellung „Fertig? Los! Die Geschichte von Sport und Technik“ einen Besuch abstatten. Die Tickets kann man ab sofort in den Kundenforen des Mannheimer Morgen, im Technoseum sowie unter www.reservix.de kaufen. Der Erlös geht zu Gunsten von „Wir wollen helfen“, einer Initiative des Mannheimer Morgen.

Die Mondoberfläche ist von Kratern übersät, die durch Einschläge von Meteoriten entstanden – einige von ihnen haben einen Durchmesser von mehreren Tausend Kilometern. Der Mond ist gut erforscht, denn er ist „nur“ etwa 365.000 Kilometer von der Erde entfernt – laut Hiesinger, der als Planetologe an der Universität Münster arbeitet, ist das in den Weiten des Weltalls quasi ein Katzensprung. Nichtsdestotrotz dauert eine Reise dorthin etwa drei bis vier Tage – und das ist nur die Hinfahrt. Entstanden ist der Mond vermutlich aus einer Kollision eines Himmelskörpers mit der Erde. Um dieser These auf den Grund zu gehen, untersuchen Wissenschaftler unter anderem Mondgestein, das Astronauten einst mit zur Erde brachten. Einige dieser Steine bringt Hiesinger zur Kinder-Uni mit, und die angehenden Sternforscher dürfen sie bei Interesse auch einmal in die Hand nehmen und dem Mond-Experten ihre Fragen zu Planeten, Kometen und zur Raumfahrt stellen.

Weitere Informationen gibt es unter www.technoseum.de.