Heidelberg

Kinderbeauftragte berichten im Gemeinderat

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Die Kinderbeauftragten in den Heidelberger Stadtteilen sollen künftig alle zwei Jahre im Gemeinderat über ihre Arbeit berichten. Das hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung am 5. Oktober einstimmig beschlossen. Die Beauftragten wählen demnach zwei Vertreter aus ihren Reihen, die dann dem Gemeinderat über die Tätigkeit der Beauftragten in allen Stadtteilen berichten.

Kinderbeauftragte gibt es in Heidelberg seit 1996. Sie sollen als Bindeglied zwischen den Stadtbezirken sowie Verwaltung und Gemeinderat sorgen. In ihren Stadtteilen setzen sich die Beauftragten ehrenamtlich für die Berücksichtigung von Lebensinteressen und Belangen der Kinder und Familien ein. Die jeweiligen Bezirksbeiräte schlagen dem Gemeinderat geeignete und interessierte Personen als Kinderbeauftragte vor. Die bestellten Kinderbeauftragten und deren Stellvertretungen nehmen an den Sitzungen der Bezirksbeiräte teil.

Die Stadt Heidelberg beteiligt sich finanziell am Umbau des Stephanushauses im Pfaffengrund zu einer Kindertageseinrichtung. Auch in der Gemeinderatssitzung am 5. Oktober wurde einstimmig entschieden, dass die Stadt das Vorhaben mit einem Zuschuss in Höhe von 748.825 Euro fördert. Träger der Maßnahme ist der Luise Scheppler-Heim e.V., der das Haus von der evangelischen Kirche gekauft hat.

Betreuungsplätze werden

dringend benötigt

Das Haus, Im Heimgarten 34, wird nach dem Umbau 24 Plätze zur Betreuung von Kindern über drei Jahren und zehn Plätze zur Kleinkindbetreuung mit ganztägigem Betreuungsangebot anbieten können. Die Betreuungsplätze werden im Stadtteil Pfaffengrund dringend benötigt und wurden bereits in die Bedarfsplanung aufgenommen. Der Träger hat das Vorhaben vor Beginn der Maßnahme mit der Stadt Heidelberg, insbesondere dem Kinder- und Jugendamt und dem Amt für Baurecht und Denkmalschutz, abgestimmt.