Lebensmittel – Zurück zur Wertschätzung

Gegen die Wegwerfquote bei Lebensmitteln - Lebensmittel werden nicht für die Tonne produziert.

Bild: Rupprich, gefunden auf pixabay.de

Hartes Brot, einen abgelaufenen Joghurt oder den Essensrest vom Vortag in die Tonne zu befördern ist leicht, dafür zu sorgen, dass kein Lebensmittel – Müll entsteht, fällt vielen hingegen angesichts des Überangebots im Handel schwer. 80 Kilo Lebensmittel pro Kopf wandern jährlich in die Tonne. Zwei Drittel davon sind vermeidbar, wenn möglichst nur benötigte Produkte gekauft und anschließend sachgerecht gelagert und zubereitet werden.

Anlässlich des Welternährungstags im Oktober machte die Verbraucherzentrale NRW in ihren örtlichen Beratungsstellen mit der Plakatserie „Zurück zur Wertschätzung“ auf die Wertschätzung von Lebensmitteln im Haushalt aufmerksam.

Um künftig die wachsende Bevölkerung weltweit satt zu bekommen, muss die Wegwerfquote drastisch reduziert werden. Denn je weniger Lebensmittel vergeudet werden, desto mehr Ressourcen – etwa Acker- und Weideland sowie Produktionskapazitäten – sind frei, um auch hungernde Menschen zu versorgen. Von daher geht die Vermeidung von Verschwendung alle in der Lebensmittelkette an – von der Landwirtschaft über die Lebensmittelindustrie bis hin zum Handel sowie zur Gastronomie – und macht auch vor den Konsumenten nicht halt. „Wer weniger an Essbarem wegwirft, sorgt mit dafür, dass die Überproduktion von Lebensmitteln eingedämmt und der eigene Geldbeutel geschont wird“, erklärt die Verbraucherzentrale.

Kleine sorgsame Kniffe gegen die Verschwendung von Lebensmitteln entfalten auf Dauer beim Kauf und in der Küche ihre entlastende Wirkung…