Notfallrettung wird ausgebaut

Rhein-Neckar-Kreis begrüßt Sofortmaßnahmen

Bildquelle © Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis

Der Rhein-Neckar-Kreis begrüßt die Sofortmaßnahmen bei der Notfallrettung, die vom für den Rettungsdienstbereich Rhein-Neckar zuständigen Bereichsausschuss beschlossen wurden. Über mehrere Monate, in einem intensiven Dialog, hatte der Landkreis für einen Ausbau der Notfallrettung im Kreisgebiet geworben und freut sich, dass er die stimmberechtigten Vertreter der Kosten- und Leistungsträger im Bereichsausschuss überzeugen konnte, Sofortmaßnahmen zu verabschieden.

„Diese Sofortmaßnahmen sind für den Landkreis weitere Meilensteine“, so Landrat Stefan Dallinger. Im Einzelnen wird am Rettungswachenstandort Sinsheim die Vorhaltung von 1,5 Rettungswagen auf zwei Rettungswagen im 24-Stunden-Betrieb erweitert. Eine solche Erweiterung wird es auch am Standort Wiesloch geben. Zudem wird bis zur Einrichtung einer neuen, zusätzlichen Rettungswache im Bereich Schönau am bereits bestehenden Rettungswachenstandort Bammental ein zweiter Rettungswagen im werktäglichen 12-Stunden-Betrieb implementiert. Die Suche nach einem geeigneten Standort für eine weitere Rettungswache im Bereich Schönau soll zeitnah angegangen werden.

Auch bei den Notarzteinsatzfahrzeugen (NEF) konnten für den Rhein-Neckar-Kreis positive Änderungen erreicht werden. Das zweite Tag-NEF wird vom Standort Weinheim nach Schriesheim verlegt, so dass sich insbesondere in den Odenwald und das Steinachtal die Fahrzeiten verkürzen werden. Zudem wird die Einsatzzeit eines NEF am Rettungswachenstandort Walldorf, das bisher nur tagsüber im Einsatz war, auf 24-Stunden ausgedehnt.

Bei der Universitätsklinik Heidelberg am Standort Schlierbach (Orthopädie) wird ein neues Tag-NEF stationiert, das künftig insbesondere für die Region Neckargemünd/Bammental eingesetzt werden soll.