Schulsanierung in Mannheim

Lernumgebung soll passen

Die Stadt nutzt die Sommerferien für Bauarbeiten an den Schulen.

Während die Schüler ihre Sommerferien genießen, nutzt die Stadt Mannheim die Zeit, um gleich an mehreren Schulen unterschiedliche Bau- und Sanierungsarbeiten durchzuführen.

Bei einer Baustellenbegehung informierten sich Bildungsbürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb und Karl-Heinz Frings, Geschäftsführer der GBG Mannheim und der Bau- und Betriebsservice GmbH (BBS), gemeinsam mit Lutz Jahre, Leiter des Fachbereiches Bildung, und Norbert Scheller, Handlungsbevollmächtigter der BBS, exemplarisch in der Sandhofenschule über den aktuellen Stand der Baumaßnahmen. Jutta Petri, stellvertretende Schulleiterin der Sandhofenschule, und BBS-Projektleiter Peter Doberass führten durch bereits fertiggestellte Bauabschnitte und einen im Bau befindlichen Gebäudetrakt. „Rund 35 Baumaßnahmen – von Brandschutzmaßnahmen über Generalsanierung bis hin zum Ersatzbau – laufen derzeit stadtweit“, berichtete Ulrike Freundlieb.

„An der Sandhofenschule geschieht einiges. Die Realschule wird bis zum Schuljahr 2017/2018 zur offenen Ganztagsschule ausgebaut und somit eine wichtige Rolle in der Vereinbarkeit von Beruf und Familie einnehmen.“ Der Kostenpunkt von rund 16 Millionen Euro sei somit gleichzeitig eine bedeutende Investition in die Schulentwicklung. Voraussichtliche Fertigstellung der Arbeiten an der Sandhofenschule ist im September 2018.

An der Uhlandschule werden beispielsweise die Außenanlagen fertiggestellt, an der Justus-von-Liebig-Schule Toilettenanlagen saniert, an der Luzenbergschule, der Johannes-Kepler-Schule oder etwa dem Moll-Gymnasium laufen Brandschutzmaßnahmen.

„Wir sind weiterhin auf einem sehr guten Weg, die noch bestehenden Sanierungsbedarfe abzubauen, um allen Mannheimer Schülern eine adäquate Lernumgebung zur Verfügung zu stellen, die den pädagogischen Anforderungen unserer Zeit entsprechen“, sagt die Mannheimer Bildungsbürgermeisterin.

Dafür investiert die Stadt im aktuellen Haushaltsjahr rund 64.700.000 Euro. „Diese Summe investieren wir nicht nur in Gebäude – wir zahlen unmittelbar auf das Konto der Bildungsgerechtigkeit ein. Indem wir den Bildungsstandort Mannheim stetig weiterentwickeln, verbessern und auf aktuellem Stand halten, ist die Summe außerdem eine Investition in die Zukunft unserer gesamten Stadtgesellschaft.“