Maximilian Keck, Die Linke

Maximilian Keck, Die Linke

Rhein-Neckar-Kind: „Herr Keck, bitte erläutern Sie kurz die wichtigsten Problemfelder, die Sie mit Ihrer Familienpolitik in Angriff nehmen werden, und äußern Sie sich, inwiefern das Armutsrisiko und die angespannte Wohnsituation für Familien dazu gehören.“

Maximilian Keck, Die Linke Wahlkreis 208 Neustadt/Speyer:

Wer Familien fördern will, der muss auch Planungssicherheit bieten; genau aus diesem Grund wollen wir flexiblere Arbeitszeitmodelle für Eltern schaffen, die es beiden Elternteilen ermöglicht, gleichermaßen Verantwortung für das Familieneinkommen wie für die Kinderbetreuung zu übernehmen.

Zudem muss es mindestens für die ersten sechs Lebensjahre eines Kindes einen verstärkten Kündigungsschutz für dessen Eltern geben. Gleichzeitig muss erreicht werden, dass Familienplanung nicht am Geldbeutel scheitert; deshalb fordern wir eine sofortige Erhöhung des Kindergeldes auf 328 Euro im Monat und eine Erhöhung des Mindestlohns auf 12 Euro pro Stunde.

Um dafür zu sorgen, dass Kinder aus einkommensschwachen Familien in unserem Bildungssystem endlich exakt die gleichen Chancen haben wie solche mit besser betuchten Eltern, stehen wir für ein Gemeinschaftsschulsystem, in dem alle Kinder gemeinsam lernen und ihre Stärken und Schwächen gegenseitig ausgleichen können.

Der Soziale Wohnungsbau wurde in Deutschland leider auch jahrelang verschlafen, weshalb nun im ganzen Land eine unfassbare Not im Hinblick auf bezahlbaren Wohnraum vorherrscht. Um diesen Trend zu brechen, ist der Bau von 250.000 neuen kommunalen Wohnungen ein zentraler Bestandteil unseres Zukunftsprogramms. Darüber hinaus müssen möglichst viele privatisierte Wohnungen wieder in öffentlichen Besitz zurückgeholt werden. Nur durch eine solide staatliche Fürsorge kann soziale und gesellschaftliche Gerechtigkeit hergestellt werden.

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LINK: Hier finden Sie mehr Informationen zum Kreisverband der Partei ‘Die Linke’ Neustadt-Speyer und ihren Vorhaben