Dennis Nusser FDP

Dennis Nusser FDP,

Rhein-Neckar-Kind: „Herr Nusser, bitte erläutern Sie kurz die wichtigsten Problemfelder, die Sie mit Ihrer Familienpolitik in Angriff nehmen werden, und äußern Sie sich, inwiefern das Armutsrisiko und die angespannte Wohnsituation für Familien dazu gehören.“

Dennis Nusser FDP Wahlkreis 274 Heidelberg:

Wir wollen Kinderarmut bekämpfen und deshalb Kinder in den Mittelpunkt der familienpolitischen Förderungen rücken. Hierfür wollen wir die bisher den Eltern zustehenden kindesbezogenen Leistungen zu einem „Kindergeld 2.0“ zusammenfassen und diesen Anspruch durch Kindesgutscheine, die beispielsweise eine Mitgliedschaft im Sportverein oder das Erlernen eines Musikinstruments decken, ergänzen. Durch die Bündelung des derzeitigen Straußes der komplexen kindesbezogenen Leistungen stellen wir sicher, dass Leistungen bei den Kindern ankommen und nicht bürokratisch versickern.

Auch wenn ich mittelfristig das Ziel der beitragslosen Kita befürworte, ist es elementar wichtig, zuerst die Qualität der Betreuung zu verbessern. Deutschland braucht kleinkindgerechte Bildungseinrichtungen, keine Aufbewahrungsstellen nach dem Motto „sicher, sauber, satt“. Dafür muss der Betreuungsschlüssel in Krippen, Kitas, und Kindergärten spürbar verbessert werden, das Kita-Personal besser bezahlt und ausgebildet werden und die derzeitige Betreuung beispielweise durch Sport- und Musikangebote sowie Ergotherapie ergänzt werden.

Gerade in Heidelberg ist die Wohnungsnot groß. Um Familien zu entlasten, muss deswegen der Neubau von Wohnungen attraktiver werden. Dafür sind niedrige und effizientere Planungs- und Bauvorgaben dringend notwendig. Darüber hinaus möchten wir Familien aus der Mittelschicht durch die Einführung eines Grunderwerbssteuerfreibetrages die Möglichkeit geben, einfacher Wohneigentum zu erwerben.”

 

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