Aktuelle Informationen für Eltern zum Thema Familie und Gesundheit

Brustkrebsfrüherkennung zahlt sich aus

Familienvergrößerung auch weiter unterstützen

DFV Baden-Württemberg gegen Einstellung des Mehrlingsgeburtenprogramms

Der DFV Baden-Württemberg setzt sich für die Beibehaltung des bisherigen Landeszuschusses an Eltern mit Mehrlingsgeburten ein.

Die Geburt von Drillingen und Mehrkindern wurde bislang mit einem Zuschuss an die Familien mit 2.500 Euro für jedes Kind unterstützt. Dieser einmalige Zuschuss soll nun in Zukunft nicht mehr geleistet werden. „Wer den Geburtenrückgang beklagt, kann diese Haushaltsentscheidung der Zuschussstreichung bei sprudelnden Steuereinnahmen nicht verstehen“, beklagt der Ehrenvorsitzende des Deutschen Familienverbandes (DFV) Baden- Württemberg, Uto R. Bonde. Ebenso unverständlich ist es für den DFV und auch den weiteren Verbänden im Landesfamilienrat, dass es vor dem Beschluss keinerlei Anhörung gegeben habe. „Für die Wertschätzung betroffener Familien und die familienpolitische Arbeit im Lande ist das kein gutes Zeichen für den DFV und ausgerechnet am Beginn eines Wahljahres“.

Jede Familie weiß, welche zusätzlichen wirtschaftlichen Belastungen ein solches Ereignis für die Eltern bedeutet. Neben dem glücklichen Ereignis der Familienvergrößerung entstehen meist noch weitere finanzielle Verpflichtungen; oft wird eine neue Wohnung und weitere Anschaffungen von Einrichtungsausstattung benötigt. Bei Drillingen und Vierlingen sind Sonderausstattungen wie Kinderwagen und zusätzliche Kindersitze für das Familienauto benötigt. Sehr häufig ist auch eine zusätzliche Kraft im Haushalt zur Mit-Versorgung und Betreuung der Kinder notwendig, und um die Eltern etwas zu entlasten. Diese erheblichen Mehrkosten wurden auch in der Vergangenheit nicht durch den Sonderzuschuss des Landes gedeckt – auch das Kindergeld reicht dafür nicht aus.


Kurs in der Fürst-Stirum-Klinik am 7. Februar

Früherkennung nach MamaCare-Methode 

Durch regelmäßige Früherkennungsmaßnahmen und Selbstuntersuchungen kann der Brustkrebs in einem frühen Stadium erkannt und die Heilungschance deutlich gesteigert werden.

Die Mamma-Care-Methode ist als Untersuchungsanleitung entwickelt worden, weil viele Frauen die Selbstuntersuchung der Brust mit der Begründung ablehnen, das gesunde von dem erkrankten Gewebe nicht unterscheiden zu können, oder weil sie generell Angst davor haben, einen Knoten zu ertasten. Da aber jede Frau ihren Körper selbst am besten kennt, kann sie auch im Normalfall die Veränderungen viel früher entdecken als der Arzt, der die Patientin nur selten sieht.

In einem naturgetreuen Silikon-Modell einer Brust sind Knoten verschiedener Größe und Härte in unterschiedlichen Tiefen enthalten. Daran können die Kursteilnehmerinnen lernen, normale und veränderte Strukturen in der Brust zu tasten und zu unterscheiden. Den Frauen wird beigebracht, die gesamte Oberfläche und Tiefe ihrer Brust sicher zu ertasten. Wichtig dabei ist, den Tastsinn zu schulen, zumal die Fingerspitzen feinste Strukturen wahrnehmen können. Die Kurse, die vom Bruchsaler Brustzentrum angeboten werden, werden jeweils von einer Ärztin und einer Pflegekraft der Frauenklinik geleitet. Der nächste Kurs findet am Dienstag, 7. Februar, statt. Die Teilnahme am 90-minütigen Kurs, der um 19.30 Uhr im Seminarraum I der Fort- und Weiterbildung der Fürst-Stirum-Klinik Bruchsal in der Robert-Koch-Str. 10 startet, kostet 30 Euro. Anmelden kann man sich unter Telefon 07251 708-57353.

Termine unter www.fuerst-stirum-klinik.de.